Ein Einblick in unsere Chronik,
erstellt zum 75-jährigen Jubiläum anno 2000.

Im Jahre 1895 wurde in Betzendorf ein Kriegerverein gegründet. Alle gedienten Soldaten konnten in diesen Verein eintreten. Durch regelmäßige Versammlungen wurde die Kameradschaft unter den alten Soldaten gestärkt und alljährliche Wintervergnügen sorgten für die Geselligkeit. Der Kriegerverein war bis nach dem 1. Weltkrieg der Verein in Betzendorf.
Nach dem 1. Weltkrieg, als nach und nach die Soldaten aus Krieg und Gefangenschaft wieder nach Hause kamen, entstand ein großer Nachholbedarf an Geselligkeit und Festlichkeiten. Der Kriegerverein erwachte zu neuem Leben und die Frauen der Mitglieder stickten in monatelanger Arbeit eine Fahne, die die am 12. Juni 1921 feierlich geweiht wurde. Weil die Zeiten aber infolge der Nachkriegswirren sehr unsicher geworden waren - Diebstähle waren an der Tagesordnung - richteten die Gemeinden einen nächtlichen Wachdienst ein, zu dem alle männlichen Einwohner von 18 bis 55 Jahren verpflichtet waren, besonders wurden aber die Mitglieder des Kriegervereins herangezogen. Zu der Zeit wurde auch die Abrüstung des alten Deutschen Reiches betrieben, und eine alliierte Kommission aus Engländern und Franzosen überwachte in Munsterlager die Vernichtung der alten Kriegswaffen. Eines Nachts fuhren darauf die Betzendorfer Bauern mit Kastenwagen nach Munster und holten illegal fuderweise Waffen und Munition, die innerhalb des Kriegervereins verteilt wurden. Viele Waffen wurden wieder an die Alliierten abgegeben, aber es blieben noch genügend Karabiner übrig, so dass die Nachtwachen jetzt bewaffnet die Streife gingen. Nun entstand das Bedürfnis, auch mit diesen Waffen zu üben. Es kam zu Schießübungen, die ab 1921 im Rotenberg beim Schafstall am Wege nach Tellmer abgehalten wurden.
Schon 1922 wurde ein kleiner Scheibenstand gebaut, geschossen wurde aus Schröders Schafstall heraus über das Tal hinweg auf den Hang am jetzigen 100-m-Stand, auf 175 m. Im Schafstall war es gemütlich und geschützt, und dort trank man auch ein Bier und die vielen Kurzen zur Aufmunterung. Als im Jahre 1921 im Sommer in Lüneburg kommunistische Unruhen ausbrachen, weil die Versorgung mit Lebensmitteln katastrophal war und die Betroffenen sich diese mit Gewalt auf dem Lande holen wollten, mussten im Jahre 1921 im Sommer die Betzendorfer Schützen einmal den Melbeckern zu Hilfe kommen, weil aus Lüneburg sich ein Zug von Plünderern näherte. Zwischen dem Häcklinger Weg und der Lüneburger Straße gingen die Betzendorfer in Stellung und verhinderten dadurch im Verein mit den Melbeckern die Plünderung des Dorfes. Daraus entstand die Waffenbrüderschaft zwischen Betzendorf und Melbeck. Auch in Betzendorf selbst gab es im August 1922 einen Zusammenstoß mit den aufrührerischen Elementen, der für Betzendorf siegreich entschieden wurde.
Der Kriegerverein war langsam nicht mehr der richtige Rahmen für die Schießübungen, zumal einige jüngere Männer kamen, die mitmachen wollten. So entschloss man sich, im Frühsommer 1925 einen Schützenverein zu gründen, der neben dem Schießen auch Pflege von Tradition und Brauchtum betreiben wollte. Man benutzte zuerst den alten Schießstand des Kriegervereins weiter, baute aber schon 1925 einen laufenden Keilerstand auf alten Feldbahnloren links vom jetzigen 50-m-Stand, der sich lebhaften Zuspruchs erfreute. Alle Arbeiten wurden freudig freiwillig übernommen. Das Gelände, zum größten Teil im Besitz von Wilhelm Schröder, war damals noch nicht bewaldet und blanke Heide. Das war auch der Grund, dass als Schützenfesttermin der letzte Sonntag im August gewählt wurde, wenn der Rotenberg in schönster Heideblüte erstrahlte.
Die Begeisterung für den Schützenverein war sofort groß, zumal der bisher gepflegte lose Zusammenschluss jetzt nur feste Formen anzunehmen brauchte. Es traten gleich 29 Mitglieder dem Verein bei (wie jetzt noch festzustellen ist - alte Protokolle fehlen).
Es waren diese aus Betzendorf: Wilhelm Dierßen, Wilhelm Kaul, Otto Kuvecke, Friedrich Lühmann, Heinrich Meyer, Otto Rieckmann, Hermann Schmidt, Wilhelm Schröder, Wilhelm Stolze, Hermann Studtmann, Hermann Witte, Otto Witte, Willhelm Wünnecke, Otto Tegtmann und Fritz Uhlmann;
aus Barnstedt: Wilhelm Drewes, Carl Schröder, Adolf Kruse und Karl StolzeKolkhagen: Johann Fitschen und Adolf Wünnecke;
aus Tellmer: Wilhelm Benecke, Ernst Bornemann, Otto Brüggemann,
Hermann Schröder und Adolf Schröder;
aus Drögennindorf: Otto Heuer, Hermann Otte und Heinrich Steinbeck;
aus Marxen: Hermann Hedder
Der erste Vorstand bestand aus :
Fritz Uhlmann - Vorsitzender
Otto Witte - Schrift- und Kassenführer
Otto Tegtmann - Schützenmeister
Dieser Vorstand blieb von 1925 bis zum Kriege 1939 im Amt. Ab Kriegsausbruch am 1. September 1939 ruhte der Verein und keiner dachte damals, dass es bis 1951, also 12 Jahre, dauern würde, ehe er wieder aktiv an die Öffentlichkeit treten sollte.
1926 wurde dann der Ausbau des heutigen Schießstandes in Angriff genommen und 1927 beendet. Alle Arbeiten, jedes Brett und jeder Nagel wurden unentgeltlich gestiftet. Die Schießhalle entstand in der heutigen Größe als holzverschalte Baracke. Der Großkaliberstand wurde als 150-m-Stand gebaut - mit fester Anzeigerdeckung und Feldtelefonverbindung. Der 50-m-KK-Stand war gesondert links bei der jetzigen Festhalle, der Scheibenstand gegenüber im Hang. Als Anzeiger in der Deckung wurden die größeren Schuljungen vom Vorsitzenden, Lehrer Uhlmann, jeden Sonnabend bestimmt, und es war für sie eine große Ehre, anzeigen zu dürfen - alles ohne einen Pfennig, sie bekamen wohl mal eine Brause dafür.
Geschossen wurde auf Großkaliber mit alten Karabinern 98 K, bei denen lediglich das Patronenmagazin mit einem Holzkeil verriegelt war, und die somit zu Einzelladern degradiert waren. Da das Schießen mit den Militär-S-Geschossen verboten war, wurden die Hülsen entladen und statt der S-Geschosse Bleigeschosse verschossen, die vor dem Schießen - oft auch noch beim Schießen - vom Schützenmeister selbst geladen wurden. Die Bleigeschosse wurden gekauft, ebenfalls das Pulver und Zündhütchen. Mit Pulverwaage und Zangen wurde dann die Munition fertig gestellt - ein billiges Verfahren. Die KK-Munition wurde aber fertig bezogen. Dank der vorbildlichen Disziplin ist niemals auf dem Schießstand auch nur der geringste Unfall passiert. Es wurde oft geschossen, mindestens jeden 2. Sonntag im Sommer. Am Fastnachtstage, Fastnachtsmontag, gab es immer das „Faslams-Schießen", wobei es um Fleisch- oder Fischpreise ging. Gegen die Kälte im Schießstand half nur ein steifer Grog, am meisten froren die Anzeigerjungen dabei. Das Schützenfest zur Heideblüte war dann das Hauptereignis im Leben des Kirchspiels Betzendorf, der Königsball am Sonnabend war der Höhepunkt. Ein Wintervergnügen gab es nicht, dafür dann der Ball des Kriegervereins im Januar statt. Dort wie auch beim Schützenfest wurden besonders die „Bunten", die alten Volkstänze gepflegt. Vereinswirt auf dem Schießstand war Wilhelm Dierßen, gefeiert wurde jedes Jahr abwechselnd im Pabst's oder Dierßen's Gasthaus. Vor dem Kriege fand ein Schützenausmarsch nicht statt.
Das letzte Schützenfest vor dem Kriege wurde 1938 gefeiert, bei dem Ernst Bornemann, Tellmer, König wurde. Das Schützenfest 1939 fiel gerade in die Mobilmachung zum Kriege und wurde ganz kurzfristig abgesagt. Keiner dachte daran, dass Ernst Bornemann bis 1951 als König amtieren sollte, als das erste Schützenfest nach dem Kriege wieder stattfand. Die Schießhalle diente nach 1945 bis 1950 einer ostdeutschen Familie als Unterkunft.

Nach 1945 wurde Deutschland entmilitarisiert und entwaffnet, sogar Luftgewehre zu besitzen war bei Strafe verboten. Als dann Mitte 1950 Luftgewehre wieder für Deutsche zugelassen wurden, dachten wir sofort an unseren Schützenverein.
Heinrich Meyer und Wilhelm Schröder sammelten die alten Mitglieder, und nachdem die Gründung von Schützenvereinen von der Militärregierung wieder zugelassen war, wurde in einer Versammlung in Dierßen's Gasthaus in Betzendorf am 14. Januar 1951 der Verein wieder neu ins Leben gerufen. Es waren 20 alte Mitglieder erschienen, aber schon nach ein paar Wochen gehörten 44 Schützen zum Schützenverein Betzendorf u. Umgegend, wie er jetzt hieß. Vorsitzender war Heinrich Meyer, stellvertr. Vorsitzender Wilhelm Schröder, Schatzmeister Christian Henschke - ein alter Königsberger Schütze -, Kassierer Otto Rieckmann jun. und Schießwart Wilhelm Stolze sen.
Schon am 5. Februar fand auf dem Saal von Dierßen's Gasthaus das erste LG-Schießen mit einem gestifteten Luftgewehr statt. In eifrigen Arbeitseinsätzen wurde der verwüstete Schießstand wieder instand gesetzt.
An Besonderheiten ist seitdem zu bemerken:
1952 Ausbau des 50 m-KK-Standes, Stiftung von zwei KK-Gewehren
1953 Neue Satzung erarbeitet und angenommen
Jungschützenabteilung durch Otto Rieckmann aufgestellt
Tontaubenstand gebaut
1954 Schießstand vom Ordnungsamt polizeilich geschlossen wegen fehlender Sicherheit - gerade vor dem Schützenfest nach dem Einbau von Blenden wieder eröffnet
Vereinsabzeichen angeschafft, Willi Hartmann neuer Schießwart
Landesjagdverband gibt 1.750 DM zum Ausbau von Tontaubenstand und 100-m-Stand
Verein ist in das Vereinsregister eingetragen als „e.V."1956
Hans-Heinrich Bulle ist Schatzmeister, Verein erhält Uniform
Schießstand wieder wegen fehlender Sicherheit von Polizei beanstandet
Neubau des 100-m-Standes; Einbau von Blenden usw. mit einem Kostenaufwand - neben vielen Eigenleistungen - von etwa 9.000 DM; wird durch Umlage von allen Landwirten nach dem Einheitswert aufgebracht (je 100 DM Einheitswert 3,00 DM)
1957 Otto Detje und Wilhelm Matthies neue Schützenmeister,
schlechte finanzielle Lage; Beitrag auf 12,00 DM pro Jahr erhöht
1958 Schlechte finanzielle Lage wird durch neuen Schatzmeister Joachim Bothe gemeistert
1959 Wieder reges Vereinsleben, der Fanfarenzug wird durch Heinrich Seeland gegründet und tritt zuerst beim Schützenfest an die Öffentlichkeit, die ersten Instrumente durch Überschuss des Theaterabends Ostern gekauft
1970 Die Theaterabende werden immer besser, Beteiligung am Schießen schlechter
Schatzmeister Bothe verzichtet auf Wiederwahl, dafür Dieter Eilmann neuer Schatzmeister
1971 Damenabteilung wird aufgestellt, Schießstand ist reparaturbedürftig, Ausbesserungsarbeiten
1972 Schießhalle durch Ummauerung mit Ziegelsteinen vollkommen umgebaut, Holzwände durch Steinmauer ersetzt, Sportschützen sehr erfolgreich, Fanfarenzug wird müde
1973 Volkschießen um Fleischpreise im Winter verbessert Schießbetrieb, König wird durch Stechen der fünf Besten entschieden, Beitragserhöhung auf 36,00 DM,
Friedrich-Otto Brüggemann 1.Vorsitzender, Wilhelm Schröder verzichtet auf Wiederwahl
Hans Kindler wird Kommandeur, Schießbetrieb wird intensiviert, Einladung zur Bundeswehr nach Munster, Königsschiessen wieder ohne Stechen
1975 Satzungsänderung: Jedes Mitglied kann ab 18 Jahren Schützenkönig werden, Ledige können ablehnen, Schießsport rückläufig, Beitragserhöhung auf 50,00 DM
Schützenverein feiert eine Woche das 50-jährige Jubiläum
Erika Meyer (Reppenstedt) wird Königin der Königinnen im Schützenkreis Betzendorf
1976 Änderung der Satzung
1977 Kommandeur Hans Kindler legt seinen Posten nieder, Jürgen Otte wird Kommandeur
Jürgen Schmidt wird Jugendsportleiter, Polizeiliche Abnahme des Schießstandes - anonymer Anruf hat auf die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen aufmerksam gemacht, Ausbau des Schießstandes wird geplant
1978 Ausbau des LG-Standes in der Turnhalle, Ausbau des Schießstandes im Schützengrund
Aufwärtsentwicklung des Schießbetriebes
1979 Beitrag für Schützen wird auf 65,00 DM erhöht, jedes eintretende Mitglied ab 21 Jahre erwirbt einen Schießstandbaustein in Höhe von 100 DM bzw. leistet 10 Arbeitsstunden auf den Schießständen ab. Die Königsversicherung wird eingeführt: hat der König seine Königsversicherung in Höhe von 20 DM abgeführt, erhält er alle eingenommenen Versicherungsgelder,
Delegationsleiter für die zu besuchenden auswärtigen Schützenfeste werden erstmals      bestimmt
1980 Erstmals wird eine Damensportleiterin gewählt: Ingeborg Heckendorf
Wolfgang Meier übernimmt kommissarisch den Posten des verstorbenen 
Vereinssportleiters Robert Jahn,
Beitrag für Schützen auf DM 75,00 erhöht, dafür freier Eintritt beim Königsball
1982 Pfingsten Schwarzpulverschießen im Schützengrund mit den Lichtenfelsern
Fahrt nach Lichtenfels, Tontauben-Stand und LG-Stand wurden instand gesetzt
Anschaffung einer vollautomatischen Schießanlage für die 100-m-Schießbahn, die auch 25-m-Pistolenschießen ermöglicht,
Marlies Braune wird Königin der Königinnen im Schützenkreis Betzendorf
Vereinsnadel wird angeschafft
1983 Marion Meinshausen wird Damensportleiterin, 25-jähriges Jubiläum des Fanfarenzuges
Schützenverein und Fanfarenzug fahren zum Schützenfest nach Lichtenfels
Schützenbrüder in Lichtenfels erhalten vom Schützenverein zwei Heidschnucken als Geschenk.
„Der Bock sei sehr fleißig, dies sei wohl die Tellmer Art", berichtet später ein Lichtenfelser  Schützenbruder, Roland Schwarz legt sein Amt als Leiter des Fanfarenzuges nieder
Schafstall wird umgesetzt und ausgebaut, Preisschießen und Knobeln in der Adventszeit sehr erfolgreich
1984 Schützendamen schaffen sich Westen an, Reinhard Meyer wird Jugendsportleiter
Einweihung des Schafstalles im Schützengrund, Teilermessmaschine wird angeschafft
Schwache Beteiligung bei der Jugend, Erstmaliger Kontakt zu den Bramfelder Musikern. Auf einer Veranstaltung des Vereins spielen u.a. Harry Hirsch und Manfred Schwarz (sie nannten sich "Chaoten Band), woraus sich dann ergab, dass das Bramfelder Blasorchester im kommenden Jahr erstmalig zum Schützenfest in Betzendorf auftrat.
1985 LG-Stand im Schützengrund soll ausgebaut werden
Der Schützenverein hat 172 Mitglieder, davon 113 Schützen, 24 Damen, 10 Junioren und
25 Jugendliche, Christa Kistenbrügger wird Damensportleiterin
Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins erfordert Änderung der Satzung
Hubertus-Messe mit den Bläsern aus Soyen anläßlich des Schützenfestes
Willi Helwig und Jaqueline Fitsch werden König der Könige bzw. Königin der Königinnen
Anschaffung von drei Zuganlagen für den LG-Stand
1986 Fanfarenzug hat 34 Mitglieder, Freundschaft mit Kirchgellerser Fanfarenzug entsteht
Betrag erhöht sich um 10,00 DM (fließt in die Königskasse) auf 85,00 DM
250-jähriges Bestehen des Schafstalles wird gefeiert
1987 Spielfest für Kinder soll nicht mehr stattfinden, Mitgliederschwund im Fanfarenzug
Altes Fachwerkhaus aus Tellmer wird im Schützengrund aufgebaut
Bundeswehr kündigt bisherige Zusammenarbeit auf
1988 Neuer LG-Stand im alten Fachwerkhaus wird in Betrieb genommen
1989 Anderung der Satzung; wegen Vereinsschädigung (Anstiftung zu Unstimmigkeiten in 1988) wird ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen
Drei elektrische Zuganlagen werden im neuen LG-Stand eingebaut, Vereinsfahne restauriert
Nach 19 Jahren Schatzmeistertätigkeit (ohne rote Zahlen) stellt Dieter Eilmann seinen Posten zur Verfügung; Horst Witte wird neuer Schatzmeister, Uwe Schliekelmann wird Kommandeur, Dieter Polkehn Vereinssportleiter, Jürgen Otte wird Ehrenkommandeur
Schützenfest wurde um einen Tag gekürzt und beginnt erst am Freitag, Musikpavillon erhält neues Dach, Jugendabteilung im Aufwind dank Schnupper-Party von Jugendsportleiter Reinhard Meyer
1991 Die Königsscheiben gefallen den Mitgliedern nicht, es soll ein anderer Maler für die neuen Scheiben beauftragt werden
König Karl-Heinz Reher hat Mitglieder des „alten" Fanfarenzuges aktiviert und einen Auftritt am Schützenfest-Freitag organisiert, Alter LG-Stand wird abgerissen
Eigentumsfrage Grundstück/Fachwerkhaus ist geklärt - Schützenverein schließt mit der
Gemeinde einen Pachtvertrag ab. Wilhelm Schröder hat zuvor das Grundstück der Gemeinde überlassen, Jugendabteilung erhält T-Shirts
1992 Verein hat 31 neue Mitglieder; Hanna Konik ist 200. Mitglied (mit z.Zt. 219 Mitgliedern ist unser Verein der größte im Schützenkreis Betzendorf)
Altersgrenze für Schützenkönig und Damenkönigin wird auf 25 Jahre heraufgesetzt; nur verheiratete Mitglieder können bereits ab 21 Jahren König bzw. Königin werden
Schützen-Schirme mit Vereinsabzeichen werden angeschafft
1993 Beteiligung der Jugend beim Schiessen sehr gut, die Jugend der SSG Heidjer läuft ab jetzt unter dem Schützenverein Betzendorf unter der Leitung von Reinhard Meyer
neue Sitzgelegenheiten im Schützengrund geschaffen, Parkplatz beim Schützengrund wird erweitert - von Wilhelm Schröder wird die erforderliche Fläche gepachtet
1994 KK-Stand im Schützengrund soll renoviert werden - aufgrund der maroden Substanz
entscheidet man sich in einer „Nacht-und-Nebel-Aktion" kurzfristig für einen Neubau;
Baubeginn ist im November '94
Uwe Schliekelmann wird Präsident, Christian Düsterhöft Kommandeur, Friedrich-Otto Brüggemann wird Ehrenpräsident, die erste Vereinszeitung erscheint
1995 Einweihung des neuen KK-Standes im April, Damenmannschaft steigt in die Kreisliga auf
beim Übungsschiessen wird ein von Jürgen Konik gestiftetes Fahrrad ausgeschossen
Jugendliche schießen erstmals KK-60-Schuss-liegend
1996 Uwe Schliekelmann wird Kreispräsident, Kreisschützenfest findet in Betzendorf statt
1997 Reinhard Meyer ist Kreissportleiter, Beitrag wird auf 95,00 DM erhöht - dafür sind alle Tanzveranstaltungen für die Mitglieder frei
1998 Klönabend der Damen wird eingeführt, erhebliche Nachwuchssorgen im Jugendbereich
elektronische Auswertemaschine wird angeschafft, neues Ärmelabzeichen wird angeschafft
1999 Asphaltweg im Schützengrund wird gepflastert, Frühschoppenschiessen wird eingeführt
2000 Satzung wird überarbeitet, Susanne Uhlig wird Jugendsportleiterin
Das Jubiläumsschützenfest mit erweitertem Programm wird ein großer Erfolg.
Gerald Dangers und seine Lebensgefährtin Antje Hennings (jetzt Dangers) werden 
Jubiläumsmajestäten.
2002 Trotz der Hochwasserkatastrophe an der Elbe, bei der viele Vereinsmitglieder als Helfer
eingesetzt waren, hatten wir eine gute Beteiligung beim Schützenfest.
2003 Reinhard Meyer entwirft eine Internetseite für den Schützenverein, die in einer eigenen Domain veröffentlicht wird. Der Umbau der Toilettenanlage im Schützengrund wird geplant.
2004 In der Mitte des Jahres wird der Umbau der Toilettenanlage durch den Einsatz vieler       
freiwilliger Helfer fertig gestellt. Besonders beteiligte Helfer werden zum Schützenfest
namentlich geehrt. Auch eine größere Küche konnte mit entsprechenden Elektrogeräten
installiert werden.
Zum diesjährigen Schützenfest wird ein neues Programm und ein neuer Ablauf beschlossen. Wir gehen wieder aus der Mehrzweckhalle zurück in die Dorfmitte und feiern vor der Kirche und auf Koniks Saal.
2005 Eckhard Wieckhorst wird zum Kommandeur gewählt. Antje Dangers löst Christa Kistenbrügger als Damensportleiterin ab. Ihre Stellvertreterin wird Brigitte Witthöft.
Die Programmänderung zum Schützenfest 2004 ist, bis auf das Matjesessen, gut angekommen und wird auch für 2005 übernommen.
Durch den Einsatz vieler freiwilliger Helfer wurde der Schafstall von Grund auf renoviert.
30 Jahre Verbundenheit mit dem Bramfelder Blasorchester.
Schützenfest 2005 - erstmals in der 80-jährigen Vereinsgeschichte hat Betzendorf keinen
Schützenkönig, weil, wie schon bei den Wahlen in der Jahreshauptversammlung, niemand bereit war, freiwillig etwas Zeit für den Verein zu opfern. Der Verein muss damit leben, dass auch in Zukunft kaum noch alle Posten besetzt werden können.
Auch bei den Damen war es bis kurz vor Schluss eng mit einer Königin, wenn nicht "in letzter Minute" vier Damen sich ein Herz gefasst und ihre Königsschüsse abgegeben haben. Königin wurde Brigitte Witthöft aus Tellmer, die nun ein Jahr lag den Verein nach außen vertreten wird.
PC-gesteuerte Kassenverwaltung und Scheibenausdruck wird eingeführt (Programmerstellung durch Vereinssportleiter Reinhard Meyer, unterstützt von Holger Peters, SV Oedeme).
Kreisschützenfest 2005: Königin Brigitte Witthöft und ihre Adjutantin Heike Tille-Meyer werden jeweils beste der Königinnen bzw. beste Adjutantin im Schützenkreis.
2006 Umstrukturierung im Vorstand. Präsident Wolfgang Meier, Kommandeur Eckhard Wieckhorst, Vereinssportleiter Reinhard Meyer und Jugendsportleiterin Susanne Uhlig stellen sich nicht zu Wiederwahl. Neu gewählt werden:
           Präsident und 1. Vorsitzender:               Horst Witte, Betzendorf
           Kommandeur und 2. Vorsitzender:        Gerald Dangers, Betzendorf
           stellvtretender Kommandeur:                 Lutz Witthöft, Tellmer
           Vereinsportleiter:                                  Winfried Hye, Betzendorf
           Jugengsportleiterin:                               Christiane Düsterhöft, Drögennnindorf
           stellvertrende Jugendsportleiterin:           Rebecca Harms, Marxen a. Berge
In der Jahreshauptversammlung wird der Aufbau eine Bogensportabteilung beschlossen.
Eine Laser- (Lichtpunkt-) Schießanlage soll angeschafft werden.
PC-gesteuerte Kassenverwaltung und Auswertung werden in einer Datenbank zusammengeführt (verantwortlich: Reinhard Meyer).
Für den Aufbau der Bogensportanteilung und die Absicherung der Schießbahnen müssen
erhebliche Arbeitsdienste geleistet werden.
Reinhard Meyer erhält bei der Bezirksdelegiertentagung das Bezirksehrenkreuz in bronze.
22. April: Königin Brigitte Witthöft wird Samtgemeindekönigin der Samtgemeinde Amelinghausen. Beim Anschießen wird (trotz Dauerregens) die neue Bogenabteilung vorgestellt.
Beim Bezirkskönigsschießen in Bardowick erreicht Brigitte Witthöft den 2. Platz bei den Königinnen aus dem Bezirksschützenverband Lüneburg.
Die Homepage des Schützenvereins Betzendorf wird von Reinhard Meyer überarbeitet und veröffentlicht.
Beim Schützenfest werden die Schülerkönige mit der neu angeschafften, durch Spenden finanzierten Lichtpunktanlage ermittelt. Danke an alle Sponsoren.
Mit Sandra und Clemens Reher erlangt wieder ein Ehepaar die Königswürde.
Als Rahmenprogramm werden die "Bogen-Besten" ausgeschossen.
Mitgliederzuwachs durch den Bogensport.
Die Innenausstattung des Schafstalls wird renoviert. Der Schafstall wird mit einer Gebläseheizung ausgestattet.
2007 Die Bogenschießbahn wird fertig gestellt, Vereinsmeisterschaften werden geschossen.
Bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften erringen unsere Bogenschützen erste Erfolge.
Der Bogensport erfreut sich zunehmender  Beliebtheit. Leider lässt die Schießbeteiligung im Bereich Sportschießen mit Schusswaffen erheblich nach. Bei den Übungsabenden am Mittwoch, aber auch bei vereinsübergreifenden Veranstaltungen sind kaum Schützinnen und Schützen zu begeistern. Die Jugendabteilung des Vereins im Bereich Sportschießen existiert so gut wie überhaupt nicht mehr.

Schützenfest 2007 - Leider sehr geringe Beteiligung auf den Königsscheiben. Wenn sich nicht in letzter Minute mehrere Damen für ihre Königsschüsse entschieden hätten, wäre diese Position unbesetzt geblieben.
Bei der weiblichen Jugend konnte mangels Nachwuchs keine Jungschützenkönigin proklamiert werden.
Die Hoffnung (auf bessere Beteiligung) stirbt zuletzt!

2008

In der Jahreshauptversammlung ergeben sich Änderungen im Vorstand:
Lutz Witthöft wird stellv. Vereinssportleiter,
Karsten Stegen wird stellv. Jugendsportleiter.
Christian Düsterhöft wird in der Kreisversammlung zum Kreisbogenreferenten gewählt, Reinhard Meyer (Kreissportleiter Schützenkreis Betzendorf) wird Referent für Aus- und Fortbildung beim Bezirksschützenverband Lüneburg.
Wegen Renovierung der Mehrzweckhalle muss der Winterschießbetrieb größtenteils eingestellt werden. Standabnahmen durch die zuständige Behörde ergaben keine größeren Probleme. Der Wurfscheibenstand wird nicht mehr in die Abnahme mit eingeplant und geschlossen. Allerdings müssen einige Ausbesserungsarbeiten durchgeführt werden.
Wiedereröffnung der Halle am 29.03.2008 mit Feierstunde und Vorstellung der Vereine - für den Schützenverein: die Bogensportabteilung und der Luftgewehrstand in der Halle, u.a. mit Vorstellung der Laserschießanlage.
Erfreuliche Mitteilung vom Samtgemeindevergleichsschießen:
Unsere Königin Ute Zillmann ist neue Samtgemeindekönigin.
Der Schafstall im Schützengrund erhält einen neuen Pächter.
Der Schützenkönig Lutz Witthöft benennt Heike Tille-Meyer zu seiner Adjutantin.
Betzendorf bleibt auch beim Kreisschützenfest 2008 und beim Samtgemeindeschießen 2009 im Gespräch:
Heike erringt bei Kreisschützenfest gegen alle männliche Konkurrenz die Kreisadjutantenschärpe ("Kreisklöten"); Lutz wird bei Samtgemeindekönigsschießen Samtgemeindekönig.

2009 In diesem Jahr gab es keine größeren Besonderheiten.
Präsident Horst Witte und Kommandeur Gerald Dangers erklären in der Jahreshauptversammlung, dass sie mit Ablauf ihrer Wahlperiode ihr Amt niederlegen und sich nicht wieder zur Wahl stellen. Über das ganze Jahr wurden Nachfolger gesucht. Es erklärte sich jedoch bis zur Jahreshauptversammlung 2010 niemand bereit, eines der Ämter zu übernehmen.
Freudige Gesichter beim Schützenfest. Alle Majestätenposten konnte besetzt werden.
Die Betzendorfer Bogenschützen nehmen erfolgreich an Vergleichsschießen und Meisterschaften teil.
Durch den Kreisbogenreferenten Christian Düsterhöft werden Fita- und Hallenkreismeisterschaften in Betzendorf mit großer Teilnehmerzahl durchgeführt.
2010 In der Jahreshauptversammlung legen Präsident Horst Witte, Kommandeur (gleichzeitig 2. Vorsitzender des Vereins) Gerald Dangers, Sportleiter Winfried Hye und Jugendleiterin Christiane Düsterhöft nach Ablauf ihrer Amtsperiode ihre Ämter nieder und stellen sich
nicht mehr zur Wahl. Die Auflösung des Vereins droht,kann aber dann durch die Wahlen von Karsten Stegen zum Präsidenten und Bernd Trümper zum 2. Vorsitzenden
abgewendet werden. Lutz Witthöft wird zum Vereinssportleiter gewählt. Der Posten des Jugendleiters / der Jugendleiterin bleibt unbesetzt. Der zur Wahl vorgeschlagene Clemens Liegmann erfüllt noch nicht die Voraussetzungen für diese Amtsübernahme. Er erklärt, dass er die erforderlichen Lehrgänge besuchen und sich dann zur Wahl stellen wird.
Der Fanfarenzug wird eine Zeit lang pausieren, bis ein neuer musikalischer Leiter gefunden wird. Auch leidet er unter erheblichem Nachwuchsmangel.

Bei der Bezirksdelegiertentagung am 07.03.2010 in Bleckede erhält Reinhard Meyer für seine Verdienste um das Schützenwesen das Bezirksehrenkreuz in Silber.