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Ein Einblick in unsere
Chronik,
erstellt zum 75-jährigen Jubiläum anno 2000. |
Im Jahre 1895 wurde in Betzendorf ein
Kriegerverein gegründet. Alle gedienten Soldaten konnten in diesen
Verein eintreten. Durch regelmäßige Versammlungen wurde die
Kameradschaft unter den alten Soldaten gestärkt und alljährliche
Wintervergnügen sorgten für die Geselligkeit. Der Kriegerverein war
bis nach dem 1. Weltkrieg der Verein in Betzendorf.
Nach dem 1. Weltkrieg, als nach und nach die Soldaten aus Krieg und
Gefangenschaft wieder nach Hause kamen, entstand ein großer Nachholbedarf an
Geselligkeit und Festlichkeiten. Der Kriegerverein erwachte zu neuem Leben
und die Frauen der Mitglieder stickten in monatelanger Arbeit eine Fahne,
die die am 12. Juni 1921 feierlich geweiht wurde. Weil die Zeiten aber
infolge der Nachkriegswirren sehr unsicher geworden waren - Diebstähle waren
an der Tagesordnung - richteten die Gemeinden einen nächtlichen Wachdienst
ein, zu dem alle männlichen Einwohner von 18 bis 55 Jahren verpflichtet
waren, besonders wurden aber die Mitglieder des Kriegervereins herangezogen.
Zu der Zeit wurde auch die Abrüstung des alten Deutschen Reiches betrieben,
und eine alliierte Kommission aus Engländern und Franzosen überwachte in
Munsterlager die Vernichtung der alten Kriegswaffen. Eines Nachts fuhren
darauf die Betzendorfer Bauern mit Kastenwagen nach Munster und holten
illegal fuderweise Waffen und Munition, die innerhalb des Kriegervereins
verteilt wurden. Viele Waffen wurden wieder an die Alliierten abgegeben,
aber es blieben noch genügend Karabiner übrig, so dass die Nachtwachen jetzt
bewaffnet die Streife gingen. Nun entstand das Bedürfnis, auch mit diesen
Waffen zu üben. Es kam zu Schießübungen, die ab 1921 im Rotenberg beim
Schafstall am Wege nach Tellmer abgehalten wurden.
Schon 1922 wurde ein kleiner Scheibenstand gebaut, geschossen wurde aus
Schröders Schafstall heraus über das Tal hinweg auf den Hang am jetzigen
100-m-Stand, auf 175 m. Im Schafstall war es gemütlich und geschützt, und
dort trank man auch ein Bier und die vielen Kurzen zur Aufmunterung. Als im
Jahre 1921 im Sommer in Lüneburg kommunistische Unruhen ausbrachen, weil die
Versorgung mit Lebensmitteln katastrophal war und die Betroffenen sich diese
mit Gewalt auf dem Lande holen wollten, mussten im Jahre 1921 im Sommer die
Betzendorfer Schützen einmal den Melbeckern zu Hilfe kommen, weil aus
Lüneburg sich ein Zug von Plünderern näherte. Zwischen dem Häcklinger Weg
und der Lüneburger Straße gingen die Betzendorfer in Stellung und
verhinderten dadurch im Verein mit den Melbeckern die Plünderung des Dorfes.
Daraus entstand die Waffenbrüderschaft zwischen Betzendorf und Melbeck. Auch
in Betzendorf selbst gab es im August 1922 einen Zusammenstoß mit den
aufrührerischen Elementen, der für Betzendorf siegreich entschieden wurde.
Der Kriegerverein war langsam nicht mehr der richtige Rahmen für die
Schießübungen, zumal einige jüngere Männer kamen, die mitmachen wollten. So
entschloss man sich, im Frühsommer 1925 einen Schützenverein zu gründen, der
neben dem Schießen auch Pflege von Tradition und Brauchtum betreiben wollte.
Man benutzte zuerst den alten Schießstand des Kriegervereins weiter, baute
aber schon 1925 einen laufenden Keilerstand auf alten Feldbahnloren links
vom jetzigen 50-m-Stand, der sich lebhaften Zuspruchs erfreute. Alle
Arbeiten wurden freudig freiwillig übernommen. Das Gelände, zum größten Teil
im Besitz von Wilhelm Schröder, war damals noch nicht bewaldet und blanke
Heide. Das war auch der Grund, dass als Schützenfesttermin der letzte
Sonntag im August gewählt wurde, wenn der Rotenberg in schönster Heideblüte
erstrahlte.
Die Begeisterung für den Schützenverein war sofort groß, zumal der
bisher gepflegte lose Zusammenschluss jetzt nur feste Formen anzunehmen
brauchte. Es traten gleich 29 Mitglieder dem Verein bei (wie jetzt
noch festzustellen ist - alte Protokolle fehlen).
Es waren diese aus Betzendorf:
Wilhelm Dierßen, Wilhelm Kaul, Otto Kuvecke, Friedrich Lühmann,
Heinrich Meyer, Otto Rieckmann, Hermann Schmidt, Wilhelm Schröder,
Wilhelm Stolze, Hermann Studtmann, Hermann Witte, Otto Witte,
Willhelm Wünnecke, Otto Tegtmann und Fritz Uhlmann;
aus Barnstedt: Wilhelm Drewes, Carl Schröder, Adolf Kruse und Karl StolzeKolkhagen: Johann Fitschen und Adolf Wünnecke;
aus Tellmer: Wilhelm Benecke, Ernst Bornemann, Otto Brüggemann,
Hermann Schröder und Adolf Schröder;
aus Drögennindorf: Otto Heuer, Hermann Otte und Heinrich Steinbeck;
aus Marxen: Hermann Hedder
Der erste Vorstand bestand aus :
Fritz Uhlmann - Vorsitzender
Otto Witte - Schrift- und Kassenführer
Otto Tegtmann - Schützenmeister
Dieser Vorstand blieb von 1925 bis zum Kriege 1939 im Amt. Ab Kriegsausbruch
am 1. September 1939 ruhte der Verein und keiner dachte damals, dass es
bis 1951, also 12 Jahre, dauern würde, ehe er wieder aktiv an die
Öffentlichkeit
treten sollte.
1926 wurde dann der Ausbau des heutigen Schießstandes in Angriff genommen
und 1927 beendet. Alle Arbeiten, jedes Brett und jeder Nagel wurden
unentgeltlich gestiftet. Die Schießhalle entstand in der heutigen Größe als
holzverschalte Baracke. Der Großkaliberstand wurde als 150-m-Stand gebaut -
mit fester Anzeigerdeckung und Feldtelefonverbindung. Der 50-m-KK-Stand war
gesondert links bei der jetzigen Festhalle, der Scheibenstand gegenüber im
Hang. Als Anzeiger in der Deckung wurden die größeren Schuljungen vom
Vorsitzenden, Lehrer Uhlmann, jeden Sonnabend bestimmt, und es war für sie
eine große Ehre, anzeigen zu dürfen - alles ohne einen Pfennig, sie bekamen
wohl mal eine Brause dafür.
Geschossen wurde auf Großkaliber mit alten Karabinern 98 K, bei denen
lediglich das Patronenmagazin mit einem Holzkeil verriegelt war, und die
somit zu Einzelladern degradiert waren. Da das Schießen mit den
Militär-S-Geschossen verboten war, wurden die Hülsen entladen und statt der
S-Geschosse Bleigeschosse verschossen, die vor dem Schießen - oft auch noch
beim Schießen - vom Schützenmeister selbst geladen wurden. Die Bleigeschosse
wurden gekauft, ebenfalls das Pulver und Zündhütchen. Mit Pulverwaage und
Zangen wurde dann die Munition fertig gestellt - ein billiges Verfahren. Die
KK-Munition wurde aber fertig bezogen. Dank der vorbildlichen Disziplin ist
niemals auf dem Schießstand auch nur der geringste Unfall passiert. Es wurde
oft geschossen, mindestens jeden 2. Sonntag im Sommer. Am Fastnachtstage,
Fastnachtsmontag, gab es immer das „Faslams-Schießen", wobei es um Fleisch-
oder Fischpreise ging. Gegen die Kälte im Schießstand half nur ein steifer
Grog, am meisten froren die Anzeigerjungen dabei. Das Schützenfest zur
Heideblüte war dann das Hauptereignis im Leben des Kirchspiels Betzendorf,
der Königsball am Sonnabend war der Höhepunkt. Ein Wintervergnügen gab es
nicht, dafür dann der Ball des Kriegervereins im Januar statt. Dort wie auch
beim Schützenfest wurden besonders die „Bunten", die alten Volkstänze
gepflegt. Vereinswirt auf dem Schießstand war Wilhelm Dierßen, gefeiert
wurde jedes Jahr abwechselnd im Pabst's oder Dierßen's Gasthaus. Vor dem
Kriege fand ein Schützenausmarsch nicht statt.
Das letzte Schützenfest vor dem Kriege wurde 1938 gefeiert, bei dem Ernst
Bornemann, Tellmer, König wurde. Das Schützenfest 1939 fiel gerade in die
Mobilmachung zum Kriege und wurde ganz kurzfristig abgesagt. Keiner dachte
daran, dass Ernst Bornemann bis 1951 als König amtieren sollte, als das
erste Schützenfest nach dem Kriege wieder stattfand. Die Schießhalle diente
nach 1945 bis 1950 einer ostdeutschen Familie als Unterkunft.
Nach 1945 wurde Deutschland entmilitarisiert und entwaffnet, sogar
Luftgewehre zu besitzen war bei Strafe verboten. Als dann Mitte 1950
Luftgewehre wieder für Deutsche zugelassen wurden, dachten wir sofort an
unseren Schützenverein.
Heinrich Meyer und Wilhelm Schröder sammelten die alten Mitglieder, und
nachdem die Gründung von Schützenvereinen von der Militärregierung wieder
zugelassen war, wurde in einer Versammlung in Dierßen's Gasthaus in
Betzendorf am 14. Januar 1951 der Verein wieder neu ins Leben gerufen. Es
waren 20 alte Mitglieder erschienen, aber schon nach ein paar Wochen
gehörten 44 Schützen zum Schützenverein Betzendorf u. Umgegend, wie er jetzt
hieß. Vorsitzender war Heinrich Meyer, stellvertr. Vorsitzender Wilhelm
Schröder, Schatzmeister Christian Henschke - ein alter Königsberger Schütze
-, Kassierer Otto Rieckmann jun. und Schießwart Wilhelm Stolze sen.
Schon am 5. Februar fand auf dem Saal von Dierßen's Gasthaus das erste
LG-Schießen mit einem gestifteten Luftgewehr statt. In eifrigen
Arbeitseinsätzen wurde der verwüstete Schießstand wieder instand gesetzt. |
| An Besonderheiten ist seitdem zu bemerken: |
| 1952 |
Ausbau des 50 m-KK-Standes, Stiftung von zwei KK-Gewehren |
| 1953 |
Neue Satzung erarbeitet und
angenommen
Jungschützenabteilung durch Otto Rieckmann aufgestellt
Tontaubenstand gebaut |
| 1954 |
Schießstand vom Ordnungsamt
polizeilich geschlossen wegen
fehlender Sicherheit - gerade vor dem Schützenfest nach dem Einbau von
Blenden wieder eröffnet
Vereinsabzeichen angeschafft, Willi Hartmann neuer Schießwart
Landesjagdverband gibt 1.750 DM zum Ausbau von Tontaubenstand und
100-m-Stand
Verein ist in das Vereinsregister eingetragen als „e.V."1956
Hans-Heinrich Bulle ist Schatzmeister, Verein erhält Uniform
Schießstand wieder wegen fehlender Sicherheit von Polizei beanstandet
Neubau des 100-m-Standes; Einbau von Blenden usw. mit einem Kostenaufwand
- neben vielen Eigenleistungen - von etwa 9.000 DM; wird durch
Umlage von allen Landwirten nach dem Einheitswert aufgebracht (je 100 DM
Einheitswert 3,00 DM) |
| 1957 |
Otto Detje und Wilhelm Matthies neue Schützenmeister,
schlechte finanzielle Lage; Beitrag auf 12,00 DM pro Jahr erhöht |
| 1958 |
Schlechte finanzielle Lage wird durch
neuen Schatzmeister Joachim Bothe gemeistert |
| 1959 |
Wieder reges Vereinsleben, der Fanfarenzug wird durch Heinrich Seeland gegründet und tritt zuerst
beim Schützenfest an die Öffentlichkeit, die ersten Instrumente durch Überschuss des Theaterabends Ostern gekauft |
| 1970 |
Die Theaterabende werden immer
besser, Beteiligung am Schießen schlechter
Schatzmeister Bothe verzichtet auf Wiederwahl, dafür Dieter Eilmann
neuer Schatzmeister |
| 1971 |
Damenabteilung wird aufgestellt, Schießstand ist reparaturbedürftig, Ausbesserungsarbeiten |
| 1972 |
Schießhalle durch Ummauerung mit
Ziegelsteinen vollkommen umgebaut,
Holzwände durch Steinmauer ersetzt, Sportschützen sehr erfolgreich, Fanfarenzug wird müde |
| 1973 |
Volkschießen um Fleischpreise im
Winter verbessert Schießbetrieb, König wird durch Stechen der fünf Besten entschieden, Beitragserhöhung auf 36,00 DM,
Friedrich-Otto Brüggemann 1.Vorsitzender, Wilhelm Schröder verzichtet auf
Wiederwahl
Hans Kindler wird Kommandeur, Schießbetrieb wird intensiviert, Einladung zur Bundeswehr nach Munster, Königsschiessen
wieder ohne Stechen |
| 1975 |
Satzungsänderung: Jedes Mitglied kann
ab 18 Jahren Schützenkönig werden, Ledige können ablehnen, Schießsport rückläufig, Beitragserhöhung auf 50,00 DM
Schützenverein feiert eine Woche das 50-jährige Jubiläum
Erika Meyer (Reppenstedt) wird Königin der Königinnen im Schützenkreis
Betzendorf |
| 1976 |
Änderung der Satzung |
| 1977 |
Kommandeur Hans Kindler legt seinen
Posten nieder, Jürgen Otte wird Kommandeur
Jürgen Schmidt wird Jugendsportleiter, Polizeiliche Abnahme des Schießstandes - anonymer Anruf hat auf die
unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen aufmerksam gemacht,
Ausbau des Schießstandes wird geplant |
| 1978 |
Ausbau des LG-Standes in der
Turnhalle, Ausbau des Schießstandes im Schützengrund
Aufwärtsentwicklung des Schießbetriebes |
| 1979 |
Beitrag für Schützen wird auf 65,00
DM erhöht, jedes eintretende Mitglied ab 21 Jahre erwirbt einen Schießstandbaustein
in Höhe von 100 DM bzw. leistet 10 Arbeitsstunden auf den Schießständen ab. Die Königsversicherung wird eingeführt: hat der König seine
Königsversicherung in Höhe von 20 DM abgeführt, erhält er alle eingenommenen
Versicherungsgelder,
Delegationsleiter für die zu besuchenden auswärtigen Schützenfeste werden erstmals bestimmt |
| 1980 |
Erstmals wird eine Damensportleiterin
gewählt: Ingeborg Heckendorf
Wolfgang Meier übernimmt kommissarisch den Posten des verstorbenen
Vereinssportleiters Robert Jahn,
Beitrag für Schützen auf DM 75,00 erhöht, dafür freier Eintritt beim
Königsball |
| 1982 |
Pfingsten Schwarzpulverschießen im
Schützengrund mit den Lichtenfelsern Fahrt nach Lichtenfels, Tontauben-Stand und LG-Stand wurden instand gesetzt
Anschaffung einer vollautomatischen Schießanlage für die
100-m-Schießbahn, die auch
25-m-Pistolenschießen ermöglicht,
Marlies Braune wird Königin der Königinnen im Schützenkreis Betzendorf
Vereinsnadel wird angeschafft |
| 1983 |
Marion Meinshausen wird Damensportleiterin, 25-jähriges Jubiläum des Fanfarenzuges
Schützenverein und Fanfarenzug fahren zum Schützenfest nach Lichtenfels
Schützenbrüder in Lichtenfels erhalten vom Schützenverein zwei
Heidschnucken als
Geschenk. „Der Bock sei sehr fleißig, dies sei wohl die Tellmer Art",
berichtet später ein Lichtenfelser Schützenbruder, Roland Schwarz legt sein Amt als Leiter des Fanfarenzuges nieder
Schafstall wird umgesetzt und ausgebaut, Preisschießen und Knobeln in der Adventszeit sehr erfolgreich |
| 1984 |
Schützendamen schaffen sich Westen
an, Reinhard Meyer wird Jugendsportleiter
Einweihung des Schafstalles im Schützengrund, Teilermessmaschine wird angeschafft
Schwache Beteiligung bei der Jugend, Erstmaliger Kontakt zu den
Bramfelder Musikern. Auf einer Veranstaltung des Vereins spielen u.a. Harry Hirsch
und Manfred Schwarz (sie nannten sich "Chaoten Band), woraus sich dann ergab,
dass das Bramfelder Blasorchester im kommenden Jahr erstmalig zum Schützenfest in
Betzendorf auftrat. |
| 1985 |
LG-Stand im Schützengrund soll
ausgebaut werden
Der Schützenverein hat 172 Mitglieder, davon 113 Schützen, 24 Damen, 10
Junioren und
25 Jugendliche, Christa Kistenbrügger wird Damensportleiterin
Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins erfordert Änderung der
Satzung
Hubertus-Messe mit den Bläsern aus Soyen anläßlich des Schützenfestes
Willi Helwig und Jaqueline Fitsch werden König der Könige bzw. Königin der
Königinnen
Anschaffung von drei Zuganlagen für den LG-Stand |
| 1986 |
Fanfarenzug hat 34 Mitglieder, Freundschaft mit Kirchgellerser Fanfarenzug entsteht
Betrag erhöht sich um 10,00 DM (fließt in die Königskasse) auf 85,00 DM
250-jähriges Bestehen des Schafstalles wird gefeiert |
| 1987 |
Spielfest für Kinder soll nicht mehr
stattfinden, Mitgliederschwund im Fanfarenzug
Altes Fachwerkhaus aus Tellmer wird im Schützengrund aufgebaut
Bundeswehr kündigt bisherige Zusammenarbeit auf |
| 1988 |
Neuer LG-Stand im alten Fachwerkhaus
wird in Betrieb genommen |
| 1989 |
Anderung der Satzung; wegen Vereinsschädigung (Anstiftung zu Unstimmigkeiten in 1988) wird ein
Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen
Drei elektrische Zuganlagen werden im neuen LG-Stand eingebaut, Vereinsfahne restauriert
Nach 19 Jahren Schatzmeistertätigkeit (ohne rote Zahlen) stellt Dieter
Eilmann seinen Posten zur Verfügung; Horst Witte wird neuer Schatzmeister, Uwe Schliekelmann wird Kommandeur, Dieter Polkehn Vereinssportleiter, Jürgen Otte wird Ehrenkommandeur
Schützenfest wurde um einen Tag gekürzt und beginnt erst am Freitag, Musikpavillon erhält neues Dach, Jugendabteilung im Aufwind dank Schnupper-Party von Jugendsportleiter
Reinhard Meyer |
| 1991 |
Die Königsscheiben gefallen den
Mitgliedern nicht, es soll ein anderer Maler für die neuen Scheiben beauftragt werden
König Karl-Heinz Reher hat Mitglieder des „alten" Fanfarenzuges aktiviert
und einen Auftritt am Schützenfest-Freitag organisiert, Alter LG-Stand wird abgerissen
Eigentumsfrage Grundstück/Fachwerkhaus ist geklärt - Schützenverein
schließt mit der Gemeinde einen Pachtvertrag ab. Wilhelm Schröder hat zuvor
das Grundstück der Gemeinde überlassen, Jugendabteilung erhält T-Shirts |
| 1992 |
Verein hat 31 neue Mitglieder; Hanna Konik ist 200. Mitglied (mit
z.Zt. 219 Mitgliedern ist unser Verein der größte im Schützenkreis
Betzendorf)
Altersgrenze für Schützenkönig und Damenkönigin wird auf 25 Jahre
heraufgesetzt; nur verheiratete Mitglieder können bereits ab 21 Jahren König
bzw. Königin werden
Schützen-Schirme mit Vereinsabzeichen werden angeschafft |
| 1993 |
Beteiligung der Jugend beim Schiessen
sehr gut, die Jugend der SSG Heidjer läuft ab jetzt unter dem Schützenverein
Betzendorf unter der Leitung von Reinhard Meyer
neue Sitzgelegenheiten im Schützengrund geschaffen, Parkplatz beim Schützengrund wird erweitert - von Wilhelm Schröder wird
die erforderliche Fläche gepachtet |
| 1994 |
KK-Stand im Schützengrund soll
renoviert werden - aufgrund der maroden Substanz entscheidet man sich in einer „Nacht-und-Nebel-Aktion"
kurzfristig für einen Neubau; Baubeginn ist im November '94
Uwe Schliekelmann wird Präsident, Christian Düsterhöft Kommandeur, Friedrich-Otto Brüggemann wird Ehrenpräsident, die erste Vereinszeitung erscheint |
| 1995 |
Einweihung des neuen KK-Standes im
April, Damenmannschaft steigt in die Kreisliga auf
beim Übungsschiessen wird ein von Jürgen Konik gestiftetes Fahrrad
ausgeschossen
Jugendliche schießen erstmals KK-60-Schuss-liegend |
| 1996 |
Uwe Schliekelmann wird Kreispräsident, Kreisschützenfest findet in Betzendorf statt |
| 1997 |
Reinhard Meyer ist Kreissportleiter, Beitrag wird auf 95,00 DM erhöht - dafür sind alle Tanzveranstaltungen für
die Mitglieder frei |
| 1998 |
Klönabend der Damen wird eingeführt, erhebliche Nachwuchssorgen im Jugendbereich
elektronische Auswertemaschine wird angeschafft, neues Ärmelabzeichen wird angeschafft |
| 1999 |
Asphaltweg im Schützengrund wird
gepflastert, Frühschoppenschiessen wird eingeführt |
| 2000 |
Satzung wird überarbeitet, Susanne Uhlig wird Jugendsportleiterin
Das Jubiläumsschützenfest mit
erweitertem Programm wird ein großer Erfolg.
Gerald Dangers und seine
Lebensgefährtin Antje Hennings (jetzt Dangers) werden
Jubiläumsmajestäten. |
| 2002 |
Trotz der Hochwasserkatastrophe an
der Elbe, bei der viele Vereinsmitglieder als Helfer
eingesetzt waren, hatten
wir eine gute Beteiligung beim Schützenfest. |
| 2003 |
Reinhard Meyer entwirft eine
Internetseite für den Schützenverein, die in einer eigenen Domain veröffentlicht
wird. Der Umbau der Toilettenanlage im
Schützengrund wird geplant. |
| 2004 |
In der Mitte des Jahres wird der
Umbau der Toilettenanlage durch den Einsatz vieler
freiwilliger Helfer
fertig gestellt. Besonders beteiligte Helfer werden zum Schützenfest
namentlich geehrt.
Auch eine größere Küche konnte mit entsprechenden Elektrogeräten
installiert werden.
Zum diesjährigen Schützenfest wird
ein neues Programm und ein neuer Ablauf beschlossen. Wir gehen wieder aus
der Mehrzweckhalle zurück in die Dorfmitte und feiern vor der Kirche und auf Koniks
Saal. |
| 2005 |
Eckhard Wieckhorst wird zum
Kommandeur gewählt. Antje Dangers löst
Christa Kistenbrügger als Damensportleiterin ab. Ihre Stellvertreterin wird Brigitte Witthöft.
Die Programmänderung zum
Schützenfest 2004 ist, bis auf das Matjesessen, gut angekommen und wird auch
für 2005 übernommen.
Durch den Einsatz vieler
freiwilliger Helfer wurde der Schafstall von Grund auf renoviert.
30 Jahre Verbundenheit
mit dem
Bramfelder Blasorchester.
Schützenfest 2005
- erstmals in der 80-jährigen Vereinsgeschichte hat Betzendorf keinen
Schützenkönig, weil, wie schon bei den Wahlen in der
Jahreshauptversammlung, niemand bereit war,
freiwillig etwas Zeit für den Verein zu opfern. Der Verein muss damit leben, dass auch in
Zukunft kaum noch alle Posten besetzt werden können.
Auch bei den Damen war es
bis kurz vor Schluss eng mit einer Königin, wenn nicht "in letzter Minute" vier
Damen sich ein Herz gefasst und ihre Königsschüsse abgegeben haben. Königin wurde
Brigitte Witthöft aus Tellmer, die nun ein Jahr lag den Verein nach außen vertreten wird.
PC-gesteuerte Kassenverwaltung und Scheibenausdruck wird eingeführt
(Programmerstellung durch
Vereinssportleiter Reinhard Meyer, unterstützt von Holger Peters, SV Oedeme).
Kreisschützenfest 2005: Königin Brigitte Witthöft und ihre
Adjutantin Heike Tille-Meyer werden jeweils beste der Königinnen
bzw. beste Adjutantin im Schützenkreis. |
| 2006 |
Umstrukturierung im Vorstand. Präsident Wolfgang
Meier, Kommandeur Eckhard Wieckhorst, Vereinssportleiter Reinhard Meyer und
Jugendsportleiterin Susanne Uhlig stellen sich nicht zu Wiederwahl. Neu gewählt
werden:
Präsident und 1.
Vorsitzender: Horst Witte, Betzendorf
Kommandeur und 2.
Vorsitzender: Gerald Dangers,
Betzendorf
stellvtretender
Kommandeur:
Lutz Witthöft, Tellmer
Vereinsportleiter:
Winfried Hye, Betzendorf
Jugengsportleiterin: Christiane Düsterhöft, Drögennnindorf
stellvertrende
Jugendsportleiterin: Rebecca Harms, Marxen a. Berge
In der
Jahreshauptversammlung wird der Aufbau eine Bogensportabteilung beschlossen.
Eine Laser-
(Lichtpunkt-) Schießanlage soll angeschafft werden.
PC-gesteuerte Kassenverwaltung und Auswertung werden in einer
Datenbank zusammengeführt
(verantwortlich: Reinhard Meyer).
Für den Aufbau der Bogensportanteilung und die Absicherung der
Schießbahnen müssen
erhebliche
Arbeitsdienste geleistet werden.
Reinhard Meyer
erhält bei der Bezirksdelegiertentagung das Bezirksehrenkreuz in bronze.
22. April: Königin Brigitte Witthöft wird Samtgemeindekönigin der
Samtgemeinde Amelinghausen. Beim Anschießen wird (trotz
Dauerregens) die neue Bogenabteilung vorgestellt.
Beim Bezirkskönigsschießen in Bardowick erreicht Brigitte Witthöft
den 2. Platz bei den Königinnen aus dem Bezirksschützenverband
Lüneburg.
Die Homepage des Schützenvereins Betzendorf wird von Reinhard Meyer
überarbeitet und veröffentlicht.
Beim Schützenfest werden die Schülerkönige mit der neu
angeschafften, durch Spenden finanzierten Lichtpunktanlage
ermittelt. Danke an alle Sponsoren.
Mit Sandra und Clemens Reher erlangt wieder ein Ehepaar die
Königswürde.
Als Rahmenprogramm werden die "Bogen-Besten" ausgeschossen.
Mitgliederzuwachs durch den Bogensport.
Die Innenausstattung des Schafstalls wird renoviert. Der Schafstall
wird mit einer Gebläseheizung ausgestattet. |
| 2007 |
Die Bogenschießbahn wird fertig
gestellt, Vereinsmeisterschaften werden geschossen.
Bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften erringen unsere
Bogenschützen erste Erfolge.
Der Bogensport erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Leider
lässt die Schießbeteiligung im Bereich Sportschießen mit
Schusswaffen erheblich nach. Bei den Übungsabenden am Mittwoch, aber
auch bei vereinsübergreifenden Veranstaltungen sind kaum Schützinnen
und Schützen zu begeistern. Die Jugendabteilung des Vereins im
Bereich Sportschießen existiert so gut wie überhaupt nicht mehr.
Schützenfest 2007 - Leider sehr geringe Beteiligung
auf den Königsscheiben. Wenn sich nicht in letzter Minute mehrere
Damen für ihre Königsschüsse entschieden hätten, wäre diese Position
unbesetzt geblieben.
Bei der weiblichen Jugend konnte mangels Nachwuchs keine
Jungschützenkönigin proklamiert werden.
Die Hoffnung (auf bessere Beteiligung) stirbt zuletzt! |
| 2008 |
In der Jahreshauptversammlung ergeben
sich Änderungen im Vorstand:
Lutz Witthöft wird stellv. Vereinssportleiter,
Karsten Stegen wird stellv. Jugendsportleiter.
Christian Düsterhöft wird in der Kreisversammlung zum
Kreisbogenreferenten gewählt, Reinhard Meyer (Kreissportleiter
Schützenkreis Betzendorf) wird Referent für Aus-
und Fortbildung beim Bezirksschützenverband Lüneburg.
Wegen Renovierung der Mehrzweckhalle muss der Winterschießbetrieb
größtenteils eingestellt werden. Standabnahmen durch die zuständige
Behörde ergaben keine größeren Probleme. Der Wurfscheibenstand wird
nicht mehr in die Abnahme mit eingeplant und geschlossen. Allerdings
müssen einige Ausbesserungsarbeiten durchgeführt werden.
Wiedereröffnung der Halle am 29.03.2008 mit Feierstunde und
Vorstellung der Vereine - für den Schützenverein: die
Bogensportabteilung und der Luftgewehrstand in der Halle, u.a. mit
Vorstellung der Laserschießanlage.
Erfreuliche Mitteilung vom Samtgemeindevergleichsschießen:
Unsere Königin Ute Zillmann ist neue Samtgemeindekönigin.
Der Schafstall im Schützengrund erhält einen neuen Pächter.
Der Schützenkönig Lutz Witthöft benennt Heike Tille-Meyer zu seiner
Adjutantin.
Betzendorf bleibt auch beim Kreisschützenfest 2008 und beim
Samtgemeindeschießen 2009 im Gespräch:
Heike erringt bei Kreisschützenfest gegen alle männliche Konkurrenz
die Kreisadjutantenschärpe ("Kreisklöten"); Lutz wird bei
Samtgemeindekönigsschießen Samtgemeindekönig. |
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2009 |
In diesem Jahr gab es keine größeren Besonderheiten.
Präsident Horst Witte und Kommandeur Gerald Dangers erklären in der
Jahreshauptversammlung, dass sie mit Ablauf ihrer Wahlperiode ihr
Amt niederlegen und sich nicht wieder zur Wahl stellen. Über das
ganze Jahr wurden Nachfolger gesucht. Es erklärte sich jedoch bis
zur Jahreshauptversammlung 2010 niemand bereit, eines der Ämter zu
übernehmen.
Freudige Gesichter beim Schützenfest. Alle Majestätenposten konnte
besetzt werden.
Die Betzendorfer Bogenschützen nehmen erfolgreich an
Vergleichsschießen und Meisterschaften teil.
Durch den Kreisbogenreferenten Christian Düsterhöft werden Fita- und
Hallenkreismeisterschaften in Betzendorf mit großer Teilnehmerzahl
durchgeführt. |
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2010 |
In der Jahreshauptversammlung legen Präsident Horst
Witte, Kommandeur (gleichzeitig 2. Vorsitzender des Vereins) Gerald
Dangers, Sportleiter Winfried Hye und Jugendleiterin Christiane
Düsterhöft nach Ablauf ihrer Amtsperiode ihre Ämter nieder und
stellen sich
nicht mehr zur Wahl. Die Auflösung des Vereins droht,kann aber dann
durch die Wahlen von Karsten Stegen zum Präsidenten und Bernd
Trümper zum 2. Vorsitzenden
abgewendet werden. Lutz Witthöft wird zum Vereinssportleiter
gewählt. Der Posten des Jugendleiters / der Jugendleiterin bleibt
unbesetzt. Der zur Wahl vorgeschlagene Clemens Liegmann erfüllt noch
nicht die Voraussetzungen für diese Amtsübernahme. Er erklärt, dass
er die erforderlichen Lehrgänge besuchen und sich dann zur Wahl
stellen wird.
Der Fanfarenzug wird eine Zeit lang pausieren, bis ein neuer
musikalischer Leiter gefunden wird. Auch leidet er unter erheblichem
Nachwuchsmangel.Bei der
Bezirksdelegiertentagung am 07.03.2010 in Bleckede erhält Reinhard
Meyer für seine Verdienste um das Schützenwesen das
Bezirksehrenkreuz in Silber. |
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